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Wolfgang Raumann, Bassklarinettist und Klarinettist beim WDR Sinfonieorchester Köln und Dozent an der Musikhochschule Köln.

Die Z-Birnen der Firma paulus & schuler sind meiner Meinung nach eine Erfindung, die die Möglichkeiten des Klarinettenspiels auf eine beinahe revolutionierende Art weiterentwickeln. Ausgehend von der Idee,

mittels eines Stellrings und feiner Lamellentechnik die Länge der Birne fast nahtlos zu verstellen, ist den Entwicklern ein wahrer Geniestreich gelungen. Die Intonation wird durch Drehen des Stellrings schnell und präzise angeglichen und durch die Markierungen gekennzeichnet. Selbst ein Bereich von 440 bis 444 Hertz ist mit nur einer Birne bespielbar, ohne das „in sich Stimmen“ des Instrumentes negativ zu beeinflussen. Darüber hinaus sind die klanglichen Vorteile gegenüber herkömmlichen Birnen immens, selbst wenn diese wie in meinem Fall sorgfältig ausgesucht wurden. Beim Anblasen wird der Luftstrom in einer Weise optimiert, der die Klarinette freier und voluminöser erklingen lässt und gleichzeitig einen größeren Detailreichtum an Klangfarben bietet. Meine Empfehlung bezüglich der Z-Birnen: In jedem Fall ausprobieren! 

 

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