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Jens Thoben, 1. Soloklarinettist der Duisburger Philharmoniker / Deutsche Oper am Rhein

Die neue Zoom-Birne von Paulus & Schuler ist ein Geniestreich! Die lästigen Verschiebungen der intonatorischen Proportionen beim Tieferstimmen des Instruments gehören der Vergangenheit an, ebenso Veränderungen des Anblasverhaltens.

Mehr noch: Das Ein- und Ausschwingverhalten des Instrumentes insgesamt wird signifikant verbessert, der Widerstand reduziert, die Kontrolle des ppp-Bereichs entscheidend erleichtert, und die Register nähern sich in Klangbild und Ansprache einander an.

 

Dies kommt besonders der hohen Lage des Instruments zugute, die dunkler, kompakt, weich und resonanzreich wird. Der Grundklang zeichnet sich durch große Wärme aus und ist in jeder Dynamik stabil, tragend und obertonreich. Er hat viel Substanz, bleibt aber dabei extrem flexibel und reagiert wunderbar auf jede Nuancierung der Atemführung. Auch problematische Mischklänge wie z.B. der zwischen Klarinette und Oboe lassen sich nun spielend herstellen.

Die erhöhte Stabilität und das verbesserte Durchschwingverhalten erhöhen erfreulicherweise auch die Quote an befriedigenden Blättern! Und durch die Skala am Zoom-Gewinde hat man eine wunderbare Kontrolle darüber, in welchem Intonationsbereich man gerade spielt. Nun kann ich unter Berücksichtigung des jeweiligen Blattes die Grundintonation meiner Instrumente im kalten oder warmen Zustand exakt reproduzieren, was gerade beim Zusammenspiel mit Klavier und bei häufigem Wechsel zwischen A- und B-Klarinette im Orchester ein großes Plus an Sicherheit bedeutet.

Lieber Henry, lieber Matthias, es hat mir vom ersten Tag an große Freude gemacht, Eure Birnen zu spielen: Im Orchester ebenso wie in kammermusikalischer Besetzung oder auf solistischem Gebiet. Dafür danke ich Euch vielmals, ebenso für Eure freundliche, kenntnisreiche und individuelle Betreuung beim Auswählen der Birnen!

Ich wünsche Euch und Eurer Erfindung den verdienten Erfolg.

Herzliche Grüße und auf bald

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